DAS NEUE STEHT UND SCHWEIGT, 2019
Miranda Markgraf

Suite #1, 2017
Miranda Markgraf

LAMB, 2015
Merle Richter & Miranda Markgraf

auf moos, 2013
RISTOW&MARKGRAF

BETULA MENTE, 2012
RISTOW&MARKGRAF 

Silentium, 2011
Miranda Markgraf

LOREM, 2011
Miranda Markgraf


Miranda Haejoung Kim Markgraf entwickelt ein Tanzstück vor dem Hintergrund der eigenen familiären Migrationsgeschichte von Korea nach Deutschland

Ein nie ganz geordnetes Ich, das sich auffindet, verliert, trauert, zu einem Anbild wird das innehält und strahlt. Ein Anbild, das sich verliert und sich im Ordnen von Alltagsgegenständen wieder auffindet. Auffinden. Den Verlust auffinden, der nie ganz vergangen sein wird und damit ein Prozess ist, der lebt. Der sich choreographisch ordnet, der tönt wie Till Münkler die Seiten seines Cello klingen lässt.
Es ist ein Tanz dem nicht zu bewältigenden Irrsinn einer Trauer zugewendet. Ein Tanz, der singt, der ein Ritual entwickelt, das zunächst leise ausbricht und das zuvor Geordnete zerstört, um weiter zu leben, weiter tanzen zu können, um weiter in Bewegung sich der tiefsten Nacht einer Verzweiflung anzuvertrauen und damit erneut sprechend eine Hand zu heben, den Raum zu reinigen.
Das Stück blickt in etwas, das sich entzieht. Das in seiner Nacht nach Licht sucht und in diesem Suchen Trost bieten könnte. Angebot es anzublicken und zu begleiten, sich zu begeistern, diesem stand zuhalten, an diesem zu taumeln.

Konzept, Choreografie, Tanz: Miranda Markgraf
Musikalisches Konzept, Cello: Till Münkler
Künstlerische Mitarbeit, Choreografie: Rosabel Huguet, Stephanie Scheubeck
Bühne, Kostüm: Nele Ahrens
Lichtgestaltung, Technik: Sebastian Zamponie, Stephan Kraske
Öffentlichkeitsarbeit: Nadine Becker
Programmtext: Hans Wagenmann

Art: Solo mit Live Musik
Dauer: 40 Minuten

Aufführungen 2018
16. September - Lebensgemeinschaft Richthof/Sassen (Vorpremiere)
15. Dezember - Werkstatt Eurythmie 4 Stücke, Rudolf-Steiner-Haus Berlin (Preview)
Aufführungen 2019 
09. Februar - Uferstudios Berlin (Premiere)
10. Februar - Uferstudios Berlin
08. März - Tanzfaktur, Köln
09. März - Tanzfaktur, Köln
03. Mai - PATCHWORK, Theaterforum Kreuzberg, Berlin
04. Mai - PATCHWORK, Theaterforum Kreuzberg, Berlin
30. Mai - Forum Eurythmie, Witten
15. Juni - Lange Nacht der Religionen, St. Matthäus, Berlin


Diese Suite vereint ein ganz persönliches Empfinden von Schmerz und Frieden miteinander. So entfaltet sich ein gleichermaßen verletzlicher und dennoch unantastbarer intimer Raum, in dem die Zeit losgelöst vom Rest der Welt ihrem ganz eigenen Rhythmus folgt. Die Tänzerin strahlt eine Akzeptanz gegenüber allem Sein aus, die eine ebenso schlichte wie tiefgründige Präsenz erzeugt.


Konzept/Tanz: Miranda Markgraf
Cello: Till Münkler (Musik: Erste Cello Suite von Benjamin Britten)
Kostüm: Antoniya Ivanova
Lichtdesign: Julian Hoffmann
Choreographische Beratung: Gia van den Akker, André Soares
Öffentlichkeitsarbeit: Nadine Becker



Art: Duo, Live Musik
Dauer: 30 Minuten

Aufführungen 2017
05. Mai - PATCHWORK, Theaterforum Kreuzberg, Berlin
06. Mai - PATCHWORK, Theaterforum Kreuzberg, Berlin
07. Mai - PATCHWORK, Theaterforum Kreuzberg, Berlin
20. Mai - Tanzfaktur, Köln
21. Mai - Tanzfaktur, Köln
25. Mai - Forum Eurythmie, Witten
23. Juni - 48 Stunden Neukölln, St Richard Kirche, Berlin
24. Juni - 48 Stunden Neukölln, St Richard Kirche, Berlin


"Radicality means going beyond a fear in relation to a desire to feel at home in one's own body, one's own time."
- Suzana de Moraes

Ein eurythmischer Tanz, in dem sich Formen ergeben und verlieren, der zu Atem und zur Möglichkeit von sichtbarer Sprachlichkeit wird. Durch den Tanz gestaltet sich der Raum jenseits seiner vorhandener Proportionen. Hier wird in großer Achtsamkeit mit Wahrnehmungen und Bewegungen gearbeitet, um ihnen nicht zu schnell Ausdruck zu verleihen, sondern als Bewegungsgesten zu vertrauen. Geistiges wird zur Sprachlichkeit, zur Form, zur Plastizität einer Bewegung. Das Stück ist auch Fluss, momentane Tempelstätte. Es spricht, ohne überzeugen zu wollen.


Konzept/Choreografie: Merle Richter & Miranda Markgraf
Tanz: Miranda Markgraf
Dramaturgische Beratung: André Soares
Kostüm: Mido Kawamura
Ton/Licht/Technik: Julian Hoffmann



Art: Solo Performance
Dauer: 25 Minuten

Aufführungen 2015
30. April - Dock11, Berlin
02. Mai - Dock11, Berlin
03. Oktober - Alanus Hochschule, Alfter
Aufführungen 2016
27. Februar - Dock11, Berlin
28. Februar - Dock11, Berlin
Aufführungen 2018
24. Februar - Fragmente, Wiesbaden
21. April - Eylauer 9, Berlin
04. Mai - PATCHWORK Festival, Berlin
05. Mai - PATCHWORK Festival, Berlin


Mikrokosmos. Pflanze. Organismus. Wald.
Ausgehend von der These 'Leben heißt Bewegung', erforschen die beiden Künstlerinnen das Entstehen, Wachsen und Vergehen und erneute Entstehen des lebendigen Grüns. Durch die meditative Vertiefung in die stille Welt der Pflanzen öffnet sich ein neuer innerer Raum, in dem Bilder, Erlebnisse und Beobachtungen anklingen. Diese zurückhaltende Teilnahme verwandelt sich im Laufe des Stückes zu bewusst gestalteten Bewegungen und choreographischen Bildern. In der Umsetzung trifft Pop-Art auf sensible Nachdenklichkeit. Raum und Spähren gestaltende Substanz, tänzerische Exaktheit und inhaltliche Feinheit machen auf Moos zu einem bewegendem Erlebnis - innerlich wie äußerlich.  


Konzept/Choreographie/Tanz: Rebecca Ristow & Miranda Margraf
Dramaturgie: Alexander Seeger
Adaption: André Soares
Bühnenbild: Fatima Sonntag
Musik: Marvin Horsch
Kostüm:
 Kulla Jossifides
Licht Design: Julian Hoffmann  


Art: Solo oder Duo
Dauer: 55 Minuten

Aufführungen 2013
28. August - Dock11, Berlin
29. August - Dock11, Berlin
06. Oktober - EuLab, Alanus Hochschule, Alfter
Aufführungen 2014
12. April - Orangerie Theater im Volksgarten, Köln
13. April - Orangerie Theater im Volksgarten, Köln
21. Juni - Bondage Butoh Camp, Bestensee


Zwei zierliche Gestalten schweben im Raum. Schwerelos und aufgespannt wie in Spinnenweben.
Plötzlich fährt ein Ruck durch sie hindurch. Blind und vertrauend lassen sie sich bewegen. Die Stimmung, das Zeit- und Raumverständnis wandelt sich scheinbar fließend und dann abrupt. Aus dem Jetzt heraus entwickeln sich Momente von schier sakralem Bann um gleich wieder von alltäglicher Banalität gebrochen zu werden. Räume von sphärischer Weite gepaart mit physischer Klarheit. Ein Tanz voll Leichtigkeit und mystischer Tiefe, Freiheit und Verbindlichkeit. BETULA MENTE beschäftigt sich mit dem Übergang zwischen Leben und Tod. Die vielen tausend Tode um uns herum bleiben im Alltag meist verborgen, und doch ist der Mensch ihm von Geburt an unbewusst vertraut. Der Tod kann ersehnt oder gefürchtet, erlitten oder genossen werden. Die Beziehung zum Sterben bestimmt das Leben. Der Tod birgt die größten Rätsel und die größten Erkenntnisse in sich. Ohne das Thema ‚Tod und Sterben’ vorzuführen, schaffen Ristow und Markgraf in BETULA MENTE eine zutiefst ernsthafte und dennoch spielerisch leichte Begegnung mit Bewusstseins- und Daseins-Zuständen zwischen sinnlicher und geistiger Welt.

Idee/Choreographie/Tanz: Miranda Markgraf, Rebecca Ristow
Dramaturgische Beratung: Alexander Seeger
Co-Choreographie: Bettina Grube
Komposition/Piano: Nicolas Krüger, Philip Mancarella
Licht/Ton Design: Julian Hoffmann
Bühne/Kostüm: Kulla Jossifidis


Art: Duo
Dauer: 50 Minuten

Aufführungen 2012
06. Oktober - Schnittstelle 100, Alanus Hochschule, Alfter
20. Oktober - Lange Nacht der Eurythmie, Rudolf Steiner Haus, Berlin
31. Oktober - Art&Amen, St Michael Kirche, Köln
07. Dezember - Theaterforum Kreuzberg, Berlin
08. Dezember - Theaterforum Kreuzberg, Berlin
09. Dezember - Theaterforum Kreuzberg, Berlin
Aufführungen 2013
12. Januar - Arkadas Theater, Köln
08. Februar - OFF Theater, Wien
23. Februar - Rudolf Steiner Haus, Berlin
10. Mai - Forum Eurythmie, Witten
28. Juni - Philharmonie, Berlin


"Es gibt einen Zustand der Klarheit, in dem nichts in der Welt einem fremd ist. Alles ist licht und weit. Und jedes ist an seinem Platz und geht miteinander ohne Zögern und ohne Hast. Es gibt einen Zustand der Nähe und Zärtlichkeit zu sich selbst. Allein ist alles wohlig und gemütlich. Die Zeit steht still.
Es gibt einen Zustand der Zerstörung, in dem nichts in der Welt einen Sinn macht. Nichts, was nicht eine undurchsichtige und fiese Absicht hätte. Nichts, was nicht zum Kampf auffordert."
(Hyperion, Hölderlin)

Konzept: Miranda Markgraf
Tanz/Eurythmie: André Soares, Antje Schmidt, Birgit Hering, Catarina Miranda, Daniela Schmidtke, Miranda Markgraf
Künstlerische Beratung: Minako Seki
Video Projektion: Ingo Keil
Kostüm: Katja Nestle
Ton/Licht/Bühne: Julian Hoffmann

Art: Ensemble (6 Tänzer, 2 Eurythmisten)
Dauer: 30 Minuten

Aufführungen 2011:
30. September - EuLab 2011, Alanus Hochschule, Alfter
07. Oktober - Rudolf Steiner Haus, Berlin


Absolut und relativ, schmerzhaft und tröstlich zugleich ist das Erlebnis ständiger Veränderung.

Idee/Choreographie/Tanz: Miranda Markgraf
Kostüm: Katja Nestle
Licht/Ton: Julian Hoffmann

Art: Solo
Dauer: 15 Minuten

Aufführungen 2011:
17. September - ArtLab39, Seoul, Korea
18. September - Ameri, Seoul, Korea